Aufgaben und Ziele

Aufgaben und Ziele der Traumapädagogik

Ich glaube, das Wichtigste, das alle Professionellen mentaler Gesundheit wissen müssen, ist nicht, wie man das komplizierte Verhalten interpretiert, sondern, wie man jemandem helfen kann, auf einem ausgeglichenen Kiel zu stehen, bzw. in einem physiologischen Zustand zu kommen, in dem er/sie seine Sinne zusammenhalten kann. (Bessel van der Kolk)

Ziel der Traumapädagogik ist die emotionale und soziale Stabilisierung und Stärkung von Kindern und Jugendlichen. Hinter unverständlichen und beeinträchtigenden Verhalten von Kindern und Jugendlichen kann sich eine traumatische Erfahrung verbergen.

Mit den Methoden der Traumapädagogik können dort, wo herkömmliche Interventionen fehlschlagen, neue Blickwinkel eröffnet werden und Entlastung im pädagogischen Alltag für alle Beteiligten geschaffen werden.

Unsere Aufgabe sollte sein, in der Schule einen sicheren Rahmen und Ort zu schaffen, vertrauensvolle, positive Beziehungen aufzubauen, Körperwahrnehmung und Ressourcen zu entwickeln, die Selbstakzeptanz und den Selbstausdruck der Kinder und Jugendlichen zu fördern, Widerstandsfähigkeit, also Resilienz für schwierige Phasen stärken, um effektiv mit den Herausforderungen, Enttäuschungen und Krisen des Lebens umzugehen.