Begriff "Trauma"

Was ist ein Trauma?

Trauma ist eine Tatsache im Leben, muss aber kein lebenslanges Verhängnis bleiben.
Trauma ist weder eine Krankheit noch eine Störung. (Peter Levine)

Der Begriff Trauma stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Wunde“. In der Psychologie und Psychotherapie spricht man von einer seelischen Verletzung. Solche Verletzungen entstehen beim Menschen bei einzelnen extrem starken oder dauerhaften Überforderungen durch traumatisierende Ereignisse, die das Nervensystem überfordern.

„Wenn etwas zu viel, zu schnell, zu oft, zu plötzlich ist!“

Der Mensch erlebt, dass die eigenen individuellen Möglichkeiten nicht ausreichen, um die Situation zu bewältigen. Begleitet wird die Erfahrung meist von Gefühlen der Hilflosigkeit, des Ausgeliefertseins bis hin zur Todesangst.

Zu traumatisierenden Ereignissen zählen z.B. Naturkatastrophen, Krieg, Folter, Gewalt, sexueller Missbrauch, Vernachlässigung, schwere Unfälle, medizinische Eingriffe und lebensbedrohliche Krankheiten, der Verlust eines geliebten Menschen, Mobbing, schulische Belastungen usw. – alles was mit dem Erleben von extremer Hilfslosigkeit, Überforderung und/oder existentieller Bedrohung verbunden ist.