Begriffsklärung

Schwierige Lebensumstände, Schicksalsschläge, Stress durch Unsicherheiten in sozialen Beziehungen oder traumatisierende Erfahrungen können Heranwachsende vor große Herausforderungen stellen, ihr Leben stark aus dem Gleichgewicht bringen. Solche Erfahrungen, die auch als Risikofaktoren in einer Biographie gelten, sollten Kinder und Erwachsene nicht daran hindern, ihre Entwicklungsaufgaben zu meistern.

Das Resilienzkonzept stellt einen ressourcenorientierten Ansatz zur Verfügung, der danach fragt, wie Eltern und andere Bezugspersonen Kinder stärken können, sodass sie sich in der heutigen Welt zurecht finden und an den Herausforderungen wachsen, anstatt in ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt zu werden. (Ristl, 2017 S.69)

Resilienz (lat. resilire: zurückspringen, abprallen) ist die Fähigkeit, Kummer und Enttäuschungen zu kanalisieren, Rückschläge zu überwinden und Herausforderungen anzunehmen. Resiliente Kinder verfügen über Durchhaltevermögen und Optimismus. Sie sind u.a. fähig zu Verantwortung und Kooperation. (ebd. S.70)